Über uns – Ihre TelefonSeelsorge® Neuss stellt sich vor

Hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeitende bilden in enger Abstimmung das Team der TelefonSeelsorge® Neuss. Beide Teams stellen sich auf den folgenden Seiten vor und schildern ihre Beweggründe, für die TelefonSeelsorge® tätig zu sein und sich an dieser Stelle zu engagieren.

Empathisch & Nahbar

Unsere Grundsätze

Deutschlandweit befolgen wir folgende Grundsätze.

Unsere Grundsätze

Folgende Grundsätze sind verbindlich für Seelsorge und Beratung am Telefon

  • Anonymität
    bleibt gewahrt. Die anrufende Person wird nicht nach ihrem Namen gefragt, die Telefonnummer erscheint nicht im Display der TelefonSeelsorge® und es gibt keinen Nachweis der Einzelverbindung anhand der Telefonrechnung. Auch die ehrenamtlich Mitarbeitenden bleiben zu ihrem eigenen Schutz anonym.
  • Verschwiegenheit
    ist für das gesamte Team der TelefonSeelsorge® verpflichtend.
  • Erreichbarkeit
    wird an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr gewährleistet – auch an Wochenenden und Feiertagen.
  • Offenheit
    zeigt die TelefonSeelsorge® für alle Problembereiche und für alle Anrufenden in ihrer jeweiligen Situation. Gegenseitiger Respekt ist die Basis für ein Gespräch.
  • Kompetenz
    entsteht durch die sorgfältige Auswahl der Mitarbeitenden. Sie werden zunächst geschult und erhalten anschließend regelmäßig Supervisionen und Fortbildungen.
  • Ideologiefreiheit
    bedeutet, dass die Anrufenden weder konfessionell noch politisch oder ideologisch unter Druck gesetzt werden. Die Berater sind offen für religiöse Themen und Anliegen.
  • Kostenfreiheit
    der telefonischen Beratung ist für die Anrufenden garantiert.

Die TelefonSeelsorge® Neuss wurde von den kath. und ev. Kirchen eingerichtet. Seit über 50 Jahren ist sie für die Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von ihrer Konfession, rund um die Uhr da – natürlich auch an Wochenenden und Feiertagen.

TelefonSeelsorge® Neuss

Hauptamtliche Mitarbeiter

Wir sind ein kleines hauptamtliches Team, aber eine große Gemeinschaft mit unseren Ehrenamtlichen. Die fachliche Qualifikation und wertschätzende Begleitung unserer Ehrenamtlichen, die Vernetzung in Neuss und die Präsenz als ökumenische Einrichtung im Dienst für die Gesellschaft sind unser Herzensanliegen.

Die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen kümmern sich intern um

  • Auswahl und Ausbildung von neuen ehrenamtlichen Mitarbeitenden
  • fachliche und persönliche Begleitung der ehrenamtlich Mitarbeitenden
  • Organisation und Umsetzung von Supervisionen und Fortbildungen
  • Angebote zur Förderung der Gemeinschaft aller Mitarbeitenden sowie deren spirituelle Stärkung
  • Organisation und Verwaltung
  • und natürlich die praktische TelefonSeelsorge®

Nach außen erfüllen sie diese Aufgaben

  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Zusammenarbeit mit kirchlichen und öffentlichen Einrichtungen und Gremien
  • Vernetzung mit anderen psychosozialen Institutionen

Unsere Hauptamtlichen

Die hauptamtlich Mitarbeitenden stellen sich vor.

Susanne Helpenstein – Leitung
Dipl. Theologin &
Sozialarbeiterin BA

Sabine Gerl – Fachkraft
Dipl. Sozialpädagogin &
Dipl. Ökonomin

Karen Ladwein – Sekretärin
Verwaltungsfachkraft

TelefonSeelsorge® Neuss

Ehrenamtliche Mitarbeiter

Die Mitarbeit in der TelefonSeelsorge ist für uns gleichermaßen herausfordernd und erfüllend. Eine intensive Ausbildung und fortlaufende Begleitung unterstützen uns auf diesem Weg.

Die ehrenamtliche Mitarbeitenden

Die ehrenamtlich Mitarbeitenden bringen zunächst Lebenserfahrung mit und den Wunsch, für andere Menschen da zu sein; dabei werden sie durch den christlichen Glauben getragen. Diese engagierten Menschen entwickeln sich durch Schulung, Supervision und regelmäßige Fortbildungen, zu denen sie sich verpflichten, zu vertrauenswürdigen TelefonSeelsorgern.

Aktuell 70 Menschen im Alter von 30 bis 80 Jahren haben sich für diese verantwortungsvolle Aufgabe bei der TelefonSeelsorge® Neuss entschieden.

Unsere Ehrenamtlichen

Das sagen unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Wolfgang sagt:
„Die Ausbildung in der TelefonSeelsorge hilft nicht nur den Ratsuchenden. Sie ist auch für die eigene Bewältigung von Lebenskrisen ein gutes Handwerkszeug. „

Frank sagt:
„Durch die Ausbildung habe ich mich selbst besser kennengelernt und kann aus dieser Position meine Empathie, meinen Respekt, meine Fürsorge für die Situation des Ratsuchenden am Telefon oder Mail anbieten. Hierdurch entstehen häufig Gespräche mit viel Nähe und Vertrauen, die mich oft innerlich erfüllen. Diese Fähigkeit strahlt auch in meine berufliche und private Welt positiv hinein und erfüllt so mein ganzes Leben.“

Angela sagt:
„In der Mail-Seelsorge berührt mich, wie viel Vertrauen Menschen einem fremden Gegenüber schenken. Zu wissen, dass meine Worte Halt geben, entlasten oder einfach zeigen können: Du bist nicht allein – das erfüllt mich jedes Mal aufs Neue und zeigt mir immer wieder, wie wertvoll dieses Engagement ist.“

Gudrun sagt:
„Ich finde meine Arbeit bei der TS sehr bereichernd. Menschen schenken mir ihr Vertrauen, erzählen sehr persönliche Dinge über ihr Leben. Im Gespräch mit dem Anrufer/in entsteht oft eine besondere Nähe/Atmosphäre. Es sind Gespräche, die mich berühren, meinen Blick weiten und mich dankbar werden lassen für mein Leben.“

Klaus sagt:
„Wer kennt nicht die Geschichte vom barmherzigen Samariter (Lk 10,29–37)? Bei meinem Dienst am Telefon kann ich den Anrufenden der „Nächste“ sein und versuchen, ihnen in ihrer ganz persönlichen Lebenslage zur Seite zu stehen und bestenfalls helfen, dass sie ihren Weg gestärkt weitergehen.“

Andreas sagt:
Ich habe mir ein Ehrenamt gesucht, dass mich persönlich auch noch weiterbringt. Heute bin ich nach jedem Dienst, den ich in der TS Neuss leiste, dankbar für mein gutes Leben.

Ute sagt:
„Bei der Telefon-Seelsorge kannst Du: „Alles aussprechen was Dich bedrückt; Reden über das was Dich belastet, weinen, Luft holen, Gedanken sortieren , Einsamkeit aussprechen, Lachen, Sorgen benennen. Daraus kann erwachsen neuer Mut, wieder etwas zu spüren, Freude am Leben in kleinen Schritten wieder zu erlangen. Dieses Alles ist für mein Leben eine immer wiederkehrende Bereicherung in jedem einzelnen Gespräch und in e mails. Ich spüre sehr oft aus den  Dialogen, der Gemeinschaft der Seelsorger, das Lernen in  Schulungen , auch für mein eigenes Leben eine tiefe Zufriedenheit, dass ich  mich für dieses Ehrenamt vor mehr als 10 Jahren entschieden habe.“

Ruth sagt:
„Ich bin bei der Telefonseelsorge, weil ich gerne ein Ehrenamt ausüben möchte, in dem ich den seelischen Nöten von Anrufenden beistehen kann. Ich selbst habe meiner psychisch kranken Schwester nicht helfen können. So möchte ich heute die Chance ergreifen, auf Augenhöhe mit Empathie und Wertschätzung zuzuhören und das Leid und die Sorgen der Anrufenden eventuell ein klein wenig zu lindern. Jedes Gespräch ist anders und erfordert eine hohe Konzentration, um dem Anliegen des Gegenübers gerecht zu werden, ist aber auch erfüllend, wenn es mit positiver Resonanz abgeschlossen wird. Außerdem war die Aus- und Fortbildung auch ein lehrreicher Entwicklungsschritt für mich, der mir nochmal eine ganz andere Facette an mir deutlich gemacht hat.“

Karl-Heinz sagt:
Jedes Gespräch stellt mich vor eine neue Situation, die ich erfassen will und auf die ich angemessen eingehen möchte. Dabei unterscheiden sich diese Telefonate deutlich von denen, die ich früher in meinem beruflichen Umfeld geführt habe.

Anette sagt:
Gerade in einer Zeit, in der viele Stimmen laut sind, ist die TelefonSeelssorge ein stiller Ort des Zuhörens – und manchmal beginnt genau dort neue Hoffnung.

Häufig gestellte Fragen

Wenn Sie mehr über die Ausbildung und Mitarbeit wissen möchten, melden Sie sich gerne bei uns.

Nein, die Ausbildung ist kostenlos aber nicht umsonst. Die Anfahrtswege und evt. Parkgebühren müssen Sie selbst tragen.
Die Ausbildung dauert in Neuss ein Jahr und gliedert sich in die Ausbildungsphase von ca. 8 Monaten  und die Aufbauphase von ca. 4 Monaten.
12h bis 16h pro Monat sollten Sie für das Ehrenamt einplanen. Sie haben monatlich eine 2 stündige Supervision und idealerweise 2-3 Dienste. Die Teilnahme an Fortbildungen und dem Fortbildungswochenende ist ausdrücklich erwünscht.
In der Ausbildung werden unsere Ehrenamtlichen sehr gut vorbereitet. Besonders auf das Thema Selbstfürsorge und Umgang mit eigenem Belastungserleben. Einige Gespräche können herausfordernd sein. Wie sehr diese Gespräche belasten ist individuell sehr unterschiedlich. Supervision,  Übergabegespräche und Gespräche mit den Hauptamtlichen dienen dann zur Entlastung.
Ja, es wäre schön, wenn Sie bis zu 8 Nächte pro Jahr übernehmen könnten. In der besondere Stimmung der Nacht rufen Menschen
Wir wünschen uns eine dreijährige Tätigkeit im aktiven Dienst am Telefon oder in der Mailseelsorge nach der Ausbildung.